Pilzhocker als Trainingshilfe

Ein Traum am Morgen griff noch einmal das Fokus-Bild von gestern auf.

Der Traum

Ich sehe mich im auf die Spitze getriebenen Dachwinkel arbeiten; trage sogar schon meine Laufklamotten, um nach dem Aufstehen direkt loslaufen zu können.

Vor dem Hintergrund eines unendlich klarblauen Himmels arbeite ich ein großes Stück mehrschichtiges Holz aus dem Dachstuhl/ Fokus-Foto. Gleich darauf bald schält sich eine Art Hocker heraus, der wie ein Champignon geformt ist. So etwas brauche ich für mein Training heute. Es gibt drei Übungen, die wohl nur mit Hilfe dieses Pilzes zu bewältigen sind. Es fällt mir etwas schwer, mir selbst zu bstätigen, dass es drei Übungen sind. Sind es drei? Welche drei? Kann ich sie benennen? Ja … es kostet Anstrengung, aber mir wird es klar: Klimmzüge an der hohen Stange, Hangeln, Hängendes Beinheben. Ich schnitze weiter … das Material fühlt sich an wie ganz leichter, sonnenwarm gebrannter Ton. Mein Schnitzmesser geht so leicht durch das Material, als sei es tatsächlich ein großer Champignon. Und doch braucht das alles ganz schön Kraft! Vielleicht liegt es auch an der Sonne, die vom Himmel brennt.

 

 

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17 Kommentare zu „Pilzhocker als Trainingshilfe

      1. 🙂 ❤ 🙂 Ich probiere's. Heute noch! Ich lege mich nieder, wenn ich sehe wie stählern dein Körper ist und wie eisern du dabei bist. Kannst du mir bitte etwas Motivation, Feuer, Ehrgeiz schicken, damit ich wieder Feuer und Flamme bin? Bitte.Ich bin da raus und muss wieder rein. 🙂 xx

        1. Komm mal näher …. ich will Dir ein Geheimnis verraten … 😉
          Also … Motivation, das Brennen für etwas und der Ehrgeiz … dazu sage ich: nice to have, aber es geht tatsächlich auch ohne! Man kann auf Motivation warten oder diese suchen, aber das Leben ist ja ziemlich kurz. Nehmen wir gleich mal die Abkürzung und fangen direkt mit dem an, was wir tun wollen. Nebenbei zaubern wir dem Schweinehund ein grimmiges Lächeln ins Gesicht. He he, das geschieht dem recht! Das mit der Motivation ist nämlich, so überlege ich manchmal, auch nur ein tückischer Einfall von dem!
          Während also die anderen noch Motivation suchen, erobern wir längst die Laufpiste oder stemmen die erste Hantel oder mit Sand gefüllte Wasserflasche in den Himmel. YES! Vielleicht lächeln wir dabei grimmig, weil das alles so unkomfortabel ist und irgendwie war man früher ja auch mal fitter … Pfff, na und?! Wir sind Sieger, genau in diesem Augenblick. Geiles Gefühl, und völlig unabhängig vom jeweiligen Fitnesslevel.

      1. Diese meine Tonarbeit schlägt sich komischerweise nie mit einem Trainingseffekt nieder. Von purer Anstrengungsleistung nimmt man nicht ab.
        zur Schnitzerei: Im künstlerischen Breich muß man mit Enttäuschugen leben lernen, so meine Erfahrung 🙂

    1. Schande über mich, weil ich noch keine Reaktion darauf gezeigt habe. Ihr Einfall könnte direkt von mir selbst sein. ⭐
      Erst als ich gestern das Bild zum Niemandsland bastelte, fiel mir alles wieder ein — der Kommentar im Spam, mit dem Champion drin und dass die Niemandslandpilze dem Champignon wiederum nicht unähnlich sind. Uff, da brat mir doch einer ’nen Pilz, wenn das nichts zu bedeuten hat! Wobei ich bei Pilze immer gleich „…der is bestimmt psychoaktiv!!“ brülle. 😉

      1. Gestern Nacht übrigens Mrs. Flummi im (sorry) Alptraum begegnet. Wir waren im Kellergeschoss eines alten Bauernhauses (irgendwie auch ‚das Elternhaus‘) und (schon im Traum trivialerweise klar:)= ‚das Unter[!]bewusste‘. Dunkel mit noch dunkleren Ecken, aus einem Kellerverschlag (der allerdunkelsten Ecke) kam dann ein kleines Holzwägelchen mit einer Art braunem Gewölle (wie Haare) obendrauf herausgeschossen, und ich dacht mir noch: „Genau, wenn ich das hier als Horrorfilm inszenieren sollte, dann käm‘ was genau aus DER Ecke raus!“ Schreiend aufgewacht, Sie mehr als Beobachterin von allem, in engen schwarzen Überknie-Sportleggins.

        1. Sie Glücks-Pilz(!), so ein wunderschöner Albtraum (sorry, aber für mich so als Beobachterin … 😉 )

          ‚Das Elternhaus‘ hat es eh oftmals in sich … huch. Aus der dunkelsten Ecke … wow, das ist so spannend. Wäre es doch mein Traum! Das ist ja zum Neidischwerden. Ich hätte voll Lust, mich auf dieses Gewölle zu stürzen. Wie Haare … das ist interessant, da ich kürzlich doch einen Traum hatte (Sie und ich waren auf einer Art Dorf-FIBO), der aus „Altersfreigabegründen“ immer noch als kritzgelige Notiz auf dem Schreibtisch liegt. Da spielten Haare eine wichtige Rolle. Aber gut, ich will mein Gewölle mal schön bei mir behalten, sonst fährt Ihnen da nochmals ein anderes Wägelchen raus.
          Eine Frage, die mich beschäftigt (die Sie natürlich nicht beantworten müssen, schon gar nicht mir): Was genau war das Horrormäßige daran, als das Wägelchen aus der Ecke kam? Dass es kam, und Sie es schon gedacht hatten (wie dieses Weckerklingeln, auf das man wartet, weil man nicht erschrecken will und dann doch erschrickt)? Wegen des Gewölle? Wegen der Dynamik? Die Tatsache, dass praktisch jederzeit etwas aus der finstersten Ecke ins Rollen kommen kann?
          Gewölle würde in meinen Augen etwas symbolisieren, das ich nicht verdauen konnte. Was habe ich mir einverleibt, was habe ich in mich hineingefressen? Etwas das nicht verarbeitet werden konnte?

          Ein sehr starker Traum. Ich bin begeistert. MIt der Sportleggins winkend – Ihre Mrs. Flummi

        2. lol (zu so manchem in Ihrem Kommentar). Kicher.

          Wie meistens in den (zahlreichen) sog. Alpträumen ist ganz unklar, was genau das Schreckliche ist. Mehr so, dass sich ein latenter, unbestimmbarer aber desto deutlicherer Schreckenseindruck dann am Ende in irgendwas vollends (freilich nicht bestimmbar ’sinnvoll‘) manifestiert, kulminiert 👻💀👹

          Mit der Gießkanne winkend (Bohnen)
          S.

        3. PS: Das mit dem unverdauten Gewölle ist eine interessante Deutung! Ich sinne nach, ob’s zutrifft … dabei fallen mir spontan die Kriegsversehrten [-> Psychobiographiestichwort ‚Kriegsenkel‘] in den Gemälden von Otto Dix ein, beinlos, mit den Stümpfen auf flachen Holzwägelchen am Straßenrand bettelnd; dunkle blutrote Szenerien unter Rauchhimmeln & Ruinen. Und im Tagbild, jetzt, fliegt mir eine katerweiche Eule zu (in weicher Nacht), und rät, mit großen Augen gegenüber meinen Augen, dies sein zu lassen und besser nach dem Eigenen, dem Gegenwärtigen und Künftigen zu schauen.

          Herzlich grüßend,
          Ihr S.

        4. Ihr Einfall kommt mir direkt stimmig vor, ohne dass ich das jetzt begründen könnte. So lasse ich das einfach stehen.

          Eine katerweiche Eule mit großen Augen … Ja nee, was soll die olle Flummi denn da noch sagen? Vor so viel Weisheit werde ich ja ganz kleinlaut. Als spontane Antwort beim Lesen kam mir übrigens: Aha, das ist ja spannend wie ein Krimi! Die Eule möchte wohl nicht, dass das Gewölle näher betrachtet wird. Hat sie selbst es ausgespien am dunklen Ort und hat was zu verbergen?

          Hören Sie nicht auf mich! (Ich habe viele Planeten in Skorpion und will immer alles zerlegen (Tolle Ausrede, ja 😉 )
          Ernsthaft, der Träumer spürt am besten, wo es langgeht und vielleicht ist die katerweiche Eule ja sogar ihr Krafttier … //schlägt sich rasch die Hand vor den Mund und nimmt alles zuvor Gesagte zurück//

          Wenn Sie Lust haben, schauen Sie sich die Waldohreule an, die ich gefunden habe.
          Ist der Blick nicht zum Dahinschmelzen?! *seufz*

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