Geschlafen wie ein Hund

Die Muskeln feiern heimlich Party

Die vergangene Nacht brachte keine Erinnerung an einen Traum, dafür aber einige körperliche Erscheinungen, die mich mehrfach wachwerden ließen. Dem vielen Rumhängen war meine Rumpfmuskulatur offenbar nicht ganz gewappnet. Ich weiß nicht, welche Prozesse da letzte Nacht abliefen. Was ich jedoch spürte war das, was man bei schlafenden Hunden manchmal beobachten kann: dieses Zucken im Körper, der Ansatz einer Bewegung, als träume er von einer herrlichen Katzen- oder Hasenjagd (sorry, Dr. Schmitt!). Ein An- und bald wieder Entspannen verschiedener Muskelbereiche. Beispielsweise das Sixpack-Filetstückchen oben rechts weckte mich durch sein Spiel: isolierte Anspannung, dann Entspannung, und noch einmal. Huch??!
Ein anderes Mal wachte ich davon auf, weil ich gerade einen Klimmzug machte – einfach so, im Bett liegend, arbeiteten die entsprechenden Muskeln. Dann wieder „zuckte“ein Brustmuskel vor sich hin: isolierte Anspannung … Entspannung … and again. Ich fand das ziemlich faszinierend. Schade, dass es ziemlich rasch aufhörte, sobald ich wacher wurde. Wie soll ich diese interessanten Vorgänge in aller Ruhe beobachten, wenn diese nur im (Halb-)Schlaf stattfinden? Man kann nicht alles haben, seufz. Zumindest nahm ich den Eindruck mit, dass mein Training etwas bewirken konnte. Da waren eindeutig Reize gesetzt – hoffentlich welche zum Muskelwachstum! An mir wird die Schulterpolsterindustrie erst mal nichts verdienen! Shapewear oder Kardashian-Bootypolster in Slips? Nicht mit mir!

Stopp, das wurde zu albern. Wende ich mich der morgendlichen Laufrunde zu. Die war heute – auch ohne Kurven (Körper, Strecke, …) – eine heiße Sache.

Nüchternlauf

Als ich kurz stehen blieb, um folgende Aufnahme zu machen, spürte ich erst, wie aufgeheizt der Asphalt schon ist. Als hätte jemand unter meinem Hintern den Grill angeheizt. Ich würde gerne mal wissen, welche Temperatur in der Sonne war.

Wendepunkt einer Halbmarathonstrecke

10,2 km | 1:00:27 | Pace: 5:56 | 24°C, sonnig

Etwa einen Kilometer weiter wurde mir ziemlich übel. Diese Übelkeit, die mit einem für mich zu hohen Puls zusammenhängt. Am liebsten wäre ich im Schritttempo nach Hause gegangen. Aber davor ist ja immer noch die Option mit dem langsameren Tempo zu wählen …. Nach einem weiteren Kilometer ging es mir dann auch etwas besser. Immer wieder kam die Versuchung auf …. es reichen doch auch 8 km … und 9 km erst recht … und so schlimm ist es doch nicht, die letzten 500 m einfach nur zu gehen. Trab trab trab … zu einem Endspurt konnte ich mich heute nicht mehr überwinden. — Hatte mich übrigens verschätzt und damit gerechnet, mindestens 1h 3m für die Strecke zu brauchen.

Mein Frühstück ist fertig

Haferbrei aus: Wasser, Haferflocken, Skyr, etwas Proteinpulver, geriebener Apfel

Waaas? Sooo viel/ wenig isst die?!! Ja, nein, äh … doch! Das ist nur eine Hälfte der ganzen Portion. 😀

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4 Kommentare zu „Geschlafen wie ein Hund

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