Sport am Sonntag | Wochenübersicht

Samstag | Regenerationstag

Gestern musste ich mich entscheiden, ob ich das Schlingentraining und den Lauf auf Samstag und Sonntag aufteilen will oder ob ich mir eine Pause nehme, dafür aber am Sonntag dann beide Einheiten mache. Ich gönnte mir gestern die Pause. Weniger deswegen, weil ich erschöpft war oder keine Lust auf die Einheiten hatte, sondern wegen der dadurch gewonnenen freien Zeit. Manchmal stresst mich die zeitliche Enge und dass viele Dinge dann im Laufschritt erledigt werden müssen. Ich habe es gestern also genossen, alles in aller Ruhe zu erledigen, den Trimm-Dich-Pfad zu suchen und auch einfach mal nur vor mich hinzuträumen.

Der Sonntag begann mit folgender Einheit: Ausschlafen! So herrlich!

Laufen

Dann raus, ’nen Pott Kaffee schlürfen und dabei überlegen, was ich am besten zum Laufen anziehe. Schönes Wetter! Ich legte mein Kinn auf die Brust, blickte auf meine Bauchwölbung … yoa, das war schon noch im Rahmen und damit war die Entscheidung gefallen. Als ich den Einteiler hochzog, hatte ich das Gefühl, heute besonders geschmeidig und kraftvoll zu sein. Na ja, solange noch kein Schritt gelaufen ist, kann ich mir ja viel einbilden. Trotzdem wählte ich dazu meine „schnellen“ Laufschuhe (solange ich dran glaube …). Fertig. Blick auf die Uhr. Oh Mist, die Schranken gehen gleich runter! Nun aber dalli, dann schaffe ich es noch vorher. Yes! Den so ausgelösten Startschwung konnte ich eine Weile beibehalten, merkte aber zwischendrin, dass ich ganz schön aus der Puste kam. Lief einen Abschnitt langsamer, bis es mir wieder in den Oberschenkeln juckte. Nie sind es die Waden, die meinen: schneller, schneller! Immer fordert der Quadrizeps, er wolle seine volle Kraft mal ausleben dürfen, und ich solle also kraftvoller laufen, die Brücke sorglos hochsprinten und dabei anerkennen, was er zu bieten hat. Der macht mir Angst, der olle Angebermuskel.

Fast immer, wenn ich diesen offenen Punkt der Strecke erreiche, ist es wie ein Weiten der Brust. So als sei es im dunkleren Wald viel beengter. Heute, am Sonntag, war die Geräuschkulisse hier nicht ganz so irre wie an Wochentagen. Beängstigend, die Raserei und der Lärm … Sitze ich aber selbst im Auto und fahre hier entlang, fühlt sich das alles total anders an. Vielleicht sollte mich das viel mehr beunruhigen, dass mir die Wahrnehmung aus der Distanz (oben von der Brücke) da gleich wieder abhanden gekommen ist.

Ein guter Lauf, nüchtern: 11,3 km | 1:04:26 | Pace: 5:42 | 23°C, sonnig

Das „Frühstück“ – Haferbrei mit Skyr und Apfel – gab es um 13:45 Uhr, weil ich beim Zubereiten so getrödelt hatte. Meine Lieben essen den Haferbrei anders zusammengesetzt, so dass zwei Töpfe in Betrieb gesetzt werden müssen. Ich mache das total gerne.

Schlingentraining

Gegen Abend packte ich meine Tasche für das Schlingentraining. Ich nehme zwei Kurzhantelstangen (für die Power Pulls) mit und eine Gymnastikmatte, weil ich nur ungern mit schweißnasser Haut im sandigen Gras liege (und anschließend mit Sand und zerdrückten Insekten paniert mich finde). Der Spielplatz gehörte eine ganze Weile mir allein.

Ein schön geschützter Platz ist das. Rechts und links sind Büsche.

Eine halbe Stunde später kamen zwei ältere Jungs hinzu.  Lässig schwangen sie ihre Bierflaschen hin und her. Als sie mich dann bemerkten, spürte ich ein kurzes Zögern. Ich rief „Hi!“, und kümmerte mich nicht weiter drum. Die beiden kletterten dann in das Spielhaus.

So richtig geübt im Trinken waren die vermutlich nicht. Nach einer Viertelstunde hörte ich immer wieder albernes Gackern aus dem Häuschen kommen. Ich weiß nicht, vielleicht haben sie auch, von mir unbemerkt, an den beiden psychedelischen Pilzen geschleckt? Das würde manches erklären.

Das war mein Training: Work harder (mit Erklärvideos)
Mir ist heute aufgefallen, dass mir die dynamischen Übungen, wie beispielsweise „Sprinters Start“ viel Spaß machen. Gut gefallen haben mir aber auch die „Front Squats“ (ist eben mal eine andere Körperhaltung und geht somit anders in die Muskulatur) und der „Lunge Side Strech“ (wegen der schönen Dehnung auch).
Bissige Insekten gab es kaum, das Wetter war herrlich – rundum gelungene Einheit. Bin richtig zufrieden nach Hause marschiert.

Die Wochenübersicht

Advertisements

3 Kommentare zu „Sport am Sonntag | Wochenübersicht

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s