Bin traurig … | 1 Woche pausieren?

Als ich die Aufnahmen für das Tagesbild machte, war ich noch guter Dinge.

Trainingstag A

Kniebeugen | Langhantel
20 x 26 kg | 20 x 26 kg | 20 x 26 kg | 20 x 26 kg | 20 x 26 kg |
Konnte je Satz deutlich mehr Wiederholungen (im 1. Satz = 17 + 3) machen, ehe ein kurzes Durchschnaufen nötig war, um die 20 Wdh. voll zu kriegen.

Bulgarisches Kreuzheben | Langhantel
7 x 32 kg …  😦
Ende Gelände …
Genau die Stelle an der Lendenwirbelsäule, die nach dem Sturz geschmerzt hatte (inzwischen aber nicht mehr weh getan hatte), vertrug diese Übung nicht. Was für ein plötzlicher, kleiner und doch fieser Schmerz. Sofort abgebrochen, dem Schmerz nachgespürt … , mich auf den Boden gelegt, den Rücken entspannt, vorsichtig mobilisiert und einige Bewegungen probiert (schauen was geht …). Eine Runde vor lauter Enttäuschung und Sorge geheult und dabei zum Nachdenken übergegangen. Schließlich Pistols probiert; dabei gedanklich Trainingsplan A für heute umgeworfen. Hatte keine Zeit für überlegtere Neuplanung, da dann keine Zeit mehr fürs Training geblieben wäre. Zugleich war ich gar nicht sicher, ob ich nicht eh bald abbrechen müsste/ würde. Die Motivation war … na ja. Also wählte ich diese unbefriedigende Lösung. Viel Achtsamkeit war im weiteren Verlauf gefordert, vor allem beim Umstecken, Umhertragen und Aufsetzen der Hanteln. Priorität: Schmerzfreiheit. Wenn das auch bei guter Körperhaltung nicht möglich ist, sofort aufhören

TRX-Pistols, schnell (statt geplanter Ausfallschritte)
20 – 20 | 20 – 20

Chin ups | Küchentisch, Beine ausgestreckt
17 | 16

Langhantelkippen
20 x 34 kg | 20 x 34 kg | 20 x 34 kg

Schrägbankdrücken | Kurzhanteln
20 x 12 kg | 17 x 12 kg | 16 x 12 kg

Trizepsdrücken, Flachbank | Langhantel (statt geplanten Dips) – um den Rücken zu entlasten, mit in der Luft angewinkelten Beinen ausgeführt
20 x 16 kg | 8 x 20 kg

Überzüge, Flachbank | Kurzhantel
20 x 14 kg | 20 x 14 kg | 18 x 14 kg

Planke (statt geplantem Beckenheben) Fokus: perfekte Körperspannung und -haltung ( = schmerzfrei). Der Bauchmuskelkater vom gestrigen Training hat die Sache etwas unangenehm gestaltet.
60 sec. | 60 sec.

Später am Abend … Überlegung: vielleicht sollte ich mal eine Woche komplett pausieren.

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16 Kommentare zu „Bin traurig … | 1 Woche pausieren?

  1. Ich bin kein Fitnessexperte, natürlich nicht.
    Aber vielleicht solltest Du Dich doch mehr auf schonende Bewegung konzentrieren.Das wäre für mich schon sehr viel. Für mich zählt einfach „Bewegung“ und nicht unbedingt die Ziele, sofort wieder gut anzuknüpfen.

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    1. Meinem Erleben nach trainiere ich zur Zeit schonend. Das liegt vermutlich an der härteren Trainingsphase, die gerade hinter mir liegt. Das kann die eigene Sichtweise schon mal verzerren. Vielleicht ist es trotzdem nicht schonend genug; da muss ich Dir leider recht geben. Danke.

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      1. Du weißt, ich kenne Verzweiflung, wenn man seinen Sport für den Moment nicht so weitertreiben kann wie sonst immer.
        Gelassenheit ist etwas sehr Wichtiges.
        Es gibt im übrigen keine positiven Süchte, auch wenn das manchmal so gesagt wird 🙂

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        1. Ja, mich macht es vor allem traurig. Obwohl ich die so gewonnene Zeit auch gut für andere Dinge nutzen könnte, die ich längst schon mal … 😉
          Ja, das mit den „positiven Süchten“ ist irgendwie ein oberflächlich gerührter Quark für die FItnessblätter aus dem Supermarkt.

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          1. Damals, als ich regelmässig joggte, gab es ja das Buch von Fixx, der meinte: Laufen ist im Gegensatz zu manch anderen Sachen eine POSITIVE Sucht.

            Wenn man drin ist in einer Art, den Tag zu gestalten, fällt es ungemein schwer, umzuschalten. Daher ist es gut, weitgehend mehrgleisig zu fahren, sodaß die Abhängigkeit geringer wird 🙂

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  2. Ich sag‘ mal so – belastete, nicht ausgeheilte Dinge wieder nicht zur eigenen vollen Befriedigung belasten und damit die Verletzung erhalten ist sicher schlechter, als in den sauren Apfel einer Ausheil-Auszeit zu beißen und danach wieder richtig weitermachen zu können …

    So schwer mir das auch selbst beim Laufen immer gefallen ist, ich habe aber auch gelernt: Wenn ich zu schnell wieder „ran“ will, kommt’s nur wieder. Und auf Dauer hinter den Erwartungen und Plänen zurückbleiben, immer mal wieder zu kurz aussetzen und dann ist es doch nicht wieder besser, finde ich abartig demotivierend …

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    1. Das Problem ist halt, wenn man im Glauben ist, es sei ausgeheilt. Beziehungsweise gar nicht klar war, dass da noch etwas „angeschlagen“ ist oder heiler werden müsste. Es kommt einem ja total blödsinnig vor, irgendwas abzuwarten, was gefühlt gar nicht gegeben ist. Verstehst Du? Ja, ich glaube. Nach dem Muskelfaserriss im Januar beispielsweise war das anders. Das war eine greifbare Sache und ich habe mit dem Laufen noch pausiert, da haben aber andere gemeint, es müsse doch längst wieder gehen.
      Zum Glück habe ich ja weder Wettkämpfe noch sonstige Ziele vor mir, wo ich etwas beweisen oder leisten müsste. Da mr hier niemand (außer meiner Familie) nahe steht, interessiert es auch keine Socke, ob ich meinen Arsch bewege oder nicht – was ja auch wieder ein Grund sein könnte zu glauben, man müsse wieder aktiv werden, sonst verliert man sein sportliches Image. Beste Voraussetzungen also, mich nicht aus fragwürdigen Gründen zu übernehmen. Trotzdem, kann ich mir wirklich trauen? Also: Auch Dir Danke fürs ins Gewissen reden! 😉 *daumenhoch*

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      1. Ich verstehe sehr gut, dass Du nicht ohne greifbaren Grund pausieren magst. Trauen kann man sich selbst bis zu einem gewissen Grad, aber gerade die Hochmotivierten unter uns – zu denen ich auch gelegentlich gehöre – tun gut daran, ein Hinterfragen durch andere zu provozieren. Genau das hast Du hier getan – ich glaube, so hätte ich es auch gemacht. Gute Besserung weiter!

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    1. Das geht so: Du setzt Dich mir gegenüber an den Küchentisch. Dann strecke ich meine Beine aus und trete gegen Dein Schienbein. Das ist Dein Zeichen und Du hebst überrascht Dein Kinn. Nur ein bisschen! Gerade so, dass ich es als mein Zeichen erkennen kann. MIt sanftem Lächeln neige ich mich Dir über dem Tisch zu und kraule besänftigend Dein Kinn. Eine wunderbare Partnerübung!!

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