Training auf dem Spielplatz

Im Gegensatz zum Laufen lässt sich eine Trainingseinheit mit dem Schlingentrainer so gestalten, dass verletzte Körperbereiche unbehelligt bleiben können. Klar, als ich die Übungen zusammenstellte, fand ich es schon schade, die Beine nicht so richtig trainieren zu können. Überhaupt ist es ein ziemlich unausgewogener Plan geworden (hier die Übersicht). Erst jetzt, hinterher, weiß ich viel besser, was ich will und was (nicht) funktioniert.

Bei knuffigen 29° im Schatten hatte ich meine Sachen gepackt und war zum Spielplatz gestiefelt. Vor mir her ging eine vierköpfige Familie und ich fürchtete schon, die hätten das gleiche Ziel. Der Vater schrie so laut auf der Straße herum, dass ich am liebsten den Kopf eingezogen hätte. Eines der Kinder hatte es nämlich gewagt, ihm einen Fußball gegen die Wade zu brettern. Erst denke ich noch: Ja und? Höre den Vater gerade zum Sohn sagen, das habe der mit Absicht gemacht. (Stimmt nicht, der Kleine hatte dem Ball einfach einen Tritt verpasst, um ihn vor sich her zu stoßen). Sehe dann ein Tattoo auf des Vaters Wade, das sichtlich gerötet war. Ach so, frisch genadelt! Uih. Ich bog glücklicherweise alleine zum Spielplatz ab. Niemand dort, ich packte meine Sachen aus.

Kaum ausgebreitet, kam doch noch eine vierköpfige Familie hinzu. Aber an der Stelle störe ich die Kinder nicht beim Spiel, da dort eh gleich eine Mauer angrenzt.

Etwas too much war die Kombination der Übungen zum Einstieg. Nach den Push Up Crunches verfluchte ich mich dafür, so unüberlegt noch Body Saw und Mountain Climber drangehängt zu haben. Ohne Sinn und Verstand zusammengeklickt! Wie blöd kann man sein. Außerdem triefte ich schnell vor Schweiß und hatte schon einige Mücken angelockt. Glücklicherweise war noch ein pflanzlicher Abwehrzauber zum Aufsprühen in der Tasche. Das hat die Mücken zwar vom Landen abgehalten, sie umflogen mich aber trotzdem ganz nahe, mit ihren Fadenbeinen. Biester ihr, ich bin sauer! Egal, „Sprinters Start“ bereitete mit zunehmend höherem Abspringen immer mehr Vergnügen. Davon werde ich mehr einbauen. Das wird mich bei Laune halten.

Das Training war insgesamt allerdings unausgewogen, nicht nur wegen der dummen Zusammenstellung. Manche Übungen waren zu leicht, andere echt ätzend. So fühle ich mich jetzt auch. Teils gut abgearbeitet, andere Bereiche sind nicht wirklich müde trainiert. Aber daraus kann man ja für das nächste Mal lernen.

Wochenübersicht

Training:

Ernährung:

Gleich mal ein Plus von 1000 Kalorien erwirtschaftet! Ich hatte Hunger. Kein weiterer Kommentar dazu meinerseits. *grummelgrummel*

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4 Kommentare zu „Training auf dem Spielplatz

    1. Das fände ich auch toll, mich einfach mal zwischendurch reinhängen zu können. Unsere Wohnung ist leider zu klein. Als Notlösung kann ich eine Tür nutzen, stehe dann aber gegenüber in der anderen Tür = kein Bewegungsspielraum. Die meisten Übungen sind nicht drin. Ich habe einen einzigen Punkt gefunden, wo man vielleicht (kenne den Zustand der Bausubstanz nicht) einen Deckenhaken montieren könnte, der mich auch trägt. Allerdings bin ich unfähig, diesen sicher zu befestigen – bekomme schon Angst vom Bohrergeräusch! Mein Mann wiederum tendiert, überspitzt gesagt, grundsätzlich dazu, (fast) alles erstmal festzunageln. Außerdem hält er mich für ein Leichtgewicht, da reicht ein kleiner Haken. Ich fühle mich aber wie ein Schwergewicht und … kurz gesagt: wir haben gerade Waffenstillstand. //lacht//

      Hast Du Lieblingsübungen?

  1. Meine Lieblingsübung ist das Klappmesser. Kennst du sicher auch!? Füße einhängen, dann die Beine zum Körper ziehen, Hände auf dem Boden.

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