Der Erdbeerbus ist fort

Der nächtliche Lauf, auf den ich mich gestern noch gefreut hatte, muss heute leider ausfallen. Bereits in der Nacht bekam ich Schmerzen im rechten Bein; und zwar über seine gesamte Länge gibt es ein paar Bereiche, die das Auftreten plötzlich schmerzhaft machen. Ich versuchte probeweise zu laufen, was tatsächlich schmerzfrei ging. Nur im Gehschritt ist das nichts. Hinzu kommt, dass die Prellung am linken Oberschenkel mir direkt vor Augen führt, wie das, was anfangs ganz unbedeutend aussah, sich doch noch als tiefer greifend herausschält. Ich will nur wegen eines Laufes nichts riskieren.

So habe ich mich nachmittags aufs Rad geschwungen. Unter anderem mit dem Ziel, den großen roten Erdbeerbus zu fotografieren, den ich letztes Wochenende beim Laufen fern an einem Waldrand stehen sah. Tja, das Feld war noch da, die Erdbeerpflanzen und -pflücker ebenso. Nur kein Erdbeerbus weit und breit. Sauerei! 😉

Nicht wenige Kilometer weiter querte unerwartet eine Prozession den Weg. Ist denn schon Fronleichnam?

Ein Blick nach rechts und das Rätsel war schnell gelöst – irgendwie schade, wenn es gar so schnell geht.

Ein paar Kilometer weiter gab es noch eine kleine Erfrischung, die leider von einem strengen Geruch getrübt war. Ach du Sch…

Als ich die Fahrt fortsetzte, bekam ich doch noch etwas vom Sprühregen ab und hoffte inständig, dass dieses Wasser in keinerlei Zusammenhang mit dem Geruch steht.

Was ist das? Ein Haufen Elend?

Und: Ganz langsam gewöhne ich mich an den Fahrradhelm und vor allem daran, dass meine Haare nicht mehr hinter mir her flattern, was sich immer so herrlich luftig anfühlte – so ein Gefühl von Freiheit und Unbändigkeit.

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4 Kommentare zu „Der Erdbeerbus ist fort

  1. Luftig schön!

    Ich finde es schön, wenn man Alternativen hat!
    Man sollte nicht so fixiert sein.
    Es gibt letztlich zig Möglichkeiten, der Bewegung zu frönen.
    Für mich hat das Spielerische einen besonderen Reiz:
    Tischtennis oder etwa Federball. In meiner Jugend gab es Spezialisten, die konnten den Federball 45 Minuten oben lassen.
    Heute spielte ich mit einem Youngster 20 Minuten Tischtennis auf dem Weg zu meinem Auto. Das war schön!

    1. Es war ein herrlicher Tag hier. Auch bei Dir?

      Federball habe ich immer gerne gespielt. Ich erinnere mich an die Zeit in Norddeutschland … da hat uns der kräftige Wind oft das Spiel verdorben. Wie spielt man denn TIschtennis auf dem Weg zum Auto? Ich war doch gar nicht da, um die Tischtennisplatte zwischen euch herzutragen?! //lacht//

        1. Oh, das ist schön. Erinnert mich an frühere Zeiten, als ich auch noch eine Bekannte war. Seit dem Umzug bin ich eher die Unbekannte. Früher bin ich öfter mal im Schnack aufgehalten worden. So lästig das manchmal war (die Zeit floss ja weg), so sehr vermisse ich das inzwischen, einfach mal ein paar Sätze zu tauschen.

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