#wfh | Jumping | bitte lächeln

Die gestrige Trainingseinheit ist noch nicht notiert, da machen sich schon die Muskelkater breit. Wobei sich teils nicht genau trennen lässt, was vom Sturz und was vom Training herrührt. Schultern und Nacken sind ziemlich verspannt. Trotz allem habe ich schon seit langem nicht mehr so gut geschlafen wie letzte Nacht. Fühle mich zwar physisch angeschlagen, aber ansonsten wohlig und gut erholt.

Gestern war ich echt am Überlegen, ob ich überhaupt noch trainieren sollte. Da ich aber gerade während des Trainierens einen guten Zugang zu meinem Körper und seinem Befinden habe, entschied ich mich dafür. Abbrechen oder von der Intensität her nachlassen geht im Zweifel immer.

Trainingstag A

Da mir keine Beinpresse zur Verfügung steht, geht es notgedrungen mit Kniebeugen los. Wegen der Prellungen im Rückenbereich verzichtete ich auf das zusätzliche Gewicht im Rucksack und nahm nur die Langhantel. Vorsatz: laaaangsam runter, möglichst explosiv wieder hoch.

Beine

  • Kniebeugen – Langhantel
    20 x 26 kg | 20 x 26 kg | 20 x 26 kg | 20 x 26 kg | 20 x 26 kg
  • Einbeiniges Kreuzheben – Langhantel
    Je Bein: 10 x 30 kg | 10 x 32 kg | 7 x 34 kg
  • Ausfallschritte – Kurzhanteln, 2 x 14 kg
    18 x 28 kg | 18 x 28 kg

Push

  • Negative Klimmzüge
    20 | 22
  • Kurzhantelrudern, vorgebeugt
    10 x 28 kg | 7x 32 kg | 5 x 36 kg

Pull

  • Flachbankdrücken, enger Griff
    12 x 28 kg | 12 x 28 kg | 11 x 28 kg
  • Flachbankdips, Beine hochgelegt mit Zusatzgewicht (3 Hantelscheiben je 5 kg)
    6 x +15 kg | 9 x +15 kg

Prävention

Im Mammutsatz:

  • Fliegende – Flachbank, Kurzhanteln
    17 x 9 kg | 16 x 9 kg | 14 x 9 kg
  • Hip Thrusts – Langhantel
    11 x 30 kg | 12 x 30 kg
    Diese Übung habe ich lange nicht mehr gemacht. Fährt richtig fies gut rein und bereitet schon deshalb gute Laune.

Nach dem Training

Mein Körper fühlt sich deutlich besser an. Oder mit anderen Worten: wir haben uns wiedergefunden.

Jumping Fitness am Abend

Wieder der Trainer vom letzten Mal und damit, juchu, Kickboxing-Elemente. Die machen mir ja so Spaß. Nicht zuletzt, weil ich das als eher wenig anstrengend erlebe. Boxen scheint auch einfach meiner Natur zu entsprechen. Da ich in der vorletzten Reihe hüpfte, konnte ich ungestört ein finsteres Gesicht dazu aufsetzen und mir Gegner vorstellen (und dabei feststellen, ich habe so auf die Schnelle niemanden parat, dem ich es mal geben wollte. Egal, dann einfach so.) Und hier, nimm den auch noch! Buff! Und da! Tosch! Roooaaarrrr! Und dabei im kraftvollen Flummimodus die Sprungmatte nach unten stampfen. Dann hieß es, in Trippelschritten auf der Stelle laufen. Schneller, noch schneller, und noch viel, viel schneller. Und der Trainer schlendert währenddessen grienend durch die Reihen und ruft, unterlegt mit fast seligem Aufseufzen beim Anblick unserer schmerzverzerrten Gesichter: „Jaaaa, lasst die Beine brennen! Soooo ist das gut.“ Brennen? Ah … Oh, ach so! Und dann gebe ich doch noch mehr Gas, um noch mehr Brennen mitzunehmen, weil er auch gerade ruft: „Gleich is vorbei! Gebt alles!“ Und: „Lächeln!“ Meine Erfahrung: die sagen immer „gleich“. Aber nach „gleich“ heißt es: „Jetzt kommt als Bonus …“ und dann doch noch ’ne Runde Brennen. Jaaa, so ist das gut. *schwitz* Deswegen gehe ich hin, weil ich ohne Fremdantrieb ’ne bequeme Komfortsocke bin.

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