Pfingstlauf | Allgemeine Trainingsplanung

Heute kam ich aus dem Sonntagsmodus nicht heraus. Ja gut, ein weiterer Tag ausgiebiger Erholung … – nun langt ’s aber mal! Morgen wird wieder Eisen in die Hände genommen. Sonst verliere ich ja noch meine Schwielen.

Der vorwitzige Bauch

Das Lauf-Bild unten habe ich zusammengebastelt. Nach dem Laufen hatte ich mich im Spiegel fotografiert, wegen meines Bauches. Das ist meist so: obwohl ich noch nichts gegessen habe, wölbt sich mein Bauch dreist vor. Warum? Was soll das? Der Bauch ist der Grund, warum ich diesen Einteiler (der echt super bequem ist) meist doch nicht zum Laufen anziehe. Wenn ich so loslaufe, habe ich das Gefühl, meinen Bauch wie auf einem Silbertablett spazierenzutragen.  Je länger so eine Speedweek nämlich zurückliegt, um so … äh … größer muss das Silbertablett für meinen Bauch sein. Gefühlt. Untragbar. Heute war also ein großer Tag für meinen armen Bauch – er durfte sein!

Nüchternlauf | 13,6 km

Anfangs war das ein feiner Lauf. Die ersten vier Kilometer spürte ich frische Kraft. Ich schwebte fast über die Strecke. Der Krafteinbruch kam plötzlich und war ziemlich unangenehm. Ich konnte mein Tempo nicht halten. Die Sonne (ja, meist schien sie) brutzelte durch den schwarzen Stoff … auch hatte ich Durst, und Kreislauf – uih uih uih. Die letzten zwei Kilometer waren echt anstrengend, da nun auch meine Waden mit zwiebelndem Gejammer anfingen. Ich dachte immer, meine Waden wären zwei stramme Burschen. Doch langsam will mir scheinen, das sind zwei Diven. Bei jeder kleinen Belastung immer gleich Mimimi! Mann ey!

Als ich später vor dem Herd stand, um Haferbrei zu kochen, taten die Waden immer noch ordentlich weh. Sobald ich still stand wurde es unerträglich. Na ja, warum nicht beim Kochen hin und her tänzeln … Nach zehn Minuten war der Spuk vorbei. Das kenne ich so nicht! Schon gar nicht nach nur 13 km.

Erste Trainingsplanung | Übersicht

So stelle ich mir das im Groben vor. Die Krafttrainingseinheiten können untereinander getauscht werden, je nach Bedarf. Grundsätzlich bin ich flexibel – ehe ein Training ausfällt, lieber tauschen. Aber um einen festen Plan zu haben, lege ich die Tage so fest und halte mich dran, wenn nichts dagegen spricht. Punkt. Braucht man nicht überlegen oder mit inneren Gegenstimmen diskutieren.

Mal sehen, ob ich damit zufrieden bin, als dritte Einheit den Schlingentrainer einzusetzen. Mir gefällt halt daran, dass man dabei sehr gut die Körperspannung trainiert. Bodyweight-Übungen sind eh gut und ich werde immer wieder mit Muskelkater überrascht. Mache ich auf dem Spielplatz in der Nähe. Im Sommer eine schöne Sache an der frischen Luft zu sein. Ja, ich spüre gerade Freude über diese Idee. Und wenn es dann doch nichts ist, wird es eine andere Lösung geben.

Die Läufe werden auf die übrigen Tage verteilt. Der Rest bleibt wie gehabt und zählt immer als Bonus.

Das war heute

Advertisements

4 Kommentare zu „Pfingstlauf | Allgemeine Trainingsplanung

    1. Hm ja, kann sein, dass mein Bauch weniger rund aussieht, als er sich für mich anfühlt! Also gefühlt isser so aufgeblasen wie bei dem Krokodil (man werfe mich nicht ins Wasser, bitte! 😀 )

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s