Speedweek – 6. Tag | Refeed

Vergangene Nacht

… war weniger erholsam. Nach nicht mal drei Stunden Schlaf wachte ich von einem durchdringenden Unwohlsein auf. Ich stand auf und es kam direkt noch Übelkeit hinzu. Mein Bauch war rund und stramm. Ich rannte noch drei weitere Mal zur Toilette; mit jedem Aufwachen ging es mir zum Glück besser.

Tagesbeginn

Wie ich mich auf das Ausschlafen heute gefreut hatte! Und ja, es war köstlich.

Beim Zubereiten des späten Frühstücks war ich echt froh, dass die Speedweek heute vorbei geht. Weniger wegen des Hungers/ Appetits, vielmehr wegen des zunehmenden Schwächegefühls. Und immer wieder musste ich mein Gehirn wachrütteln, das nicht so schnurrte wie sonst. Dazu das Gefühl, nicht stehen zu können, mich aber nicht setzen zu dürfen, weil ich sonst nicht mehr hochkäme … das alles machte nicht so Laune, wenn man eine ganz andere Leistungsfähigkeit gewohnt ist. Jemand sagte mal – fast vorwurfsvoll – zu mir: „Wenn du mit dem Training beginnst, ist es so, als würde in Amerika der Hauptschalter umgelegt und alle Lichter gehen gleichzeitig an.“ Hahaha, eine maßlose Übertreibung, aber trotzdem oder gerade deswegen ein gutes Bild für gefühlte Energie. Normalerweise. Nicht während der Speedweek.

Frühstück um 12 Uhr | Satt nach dem Abendessen

Heute also der Wechsel zur normalen Ernährung. Ausnahme: es durften (je nach Bedürfnis) mehr Kohlenhydrate als gewöhnlich sein. Da passt ein Brötchen zum Frühstück super. Heute mit Senf und Harzer, vielen Kräutern und Tomaten. Das war sehr lecker. Anschließend noch Erdbeeren und etwas Skyr. Köstlich süß und saftig. Nachmittags kochte ich Schokoladenpudding. Heute Abend gab es Möhren-Dinkel-Fladen aus dem Backofen, dazu einen großen bunten Salat mit Kräutern, Joghurt und Limettensaft. Zwischendurch hatte ich dünne Reiswaffeln gegessen, Melone, … <- vor allem die drei Pünktchen! Konkret: es wurden heute knapp 1900 Kilokalorien:

Dazu nur wenig Bewegung und viel Chillen – das hat echt mal gut getan. Damit geht morgen auch in sportlicher Hinsicht eine schöne Dekonditionierungswoche vorbei. Am Abend spürte ich die Energie zurückkehren. So viel Energie, dass ich mir sogar schon den nächsten Trainings- und Ernährungsplan ausgesucht habe, mit dem ich ab Montag weitermachen werde.

Wie geht es weiter?

Ein wenig moderater. Die vergangenen 20 Wochen habe ich hart trainiert, keinerlei Entschuldigungen gedulded und meinem Körper einiges zugemutet, oder gar mit Unerwartetem „geschockt“. Körperfett ist verschwunden, Muskelmasse hinzugewonnen – sogar sichtbar. Ich denke, ich werde – von Cardio und Fun-Sport abgesehen – nur noch drei statt vier Trainingstage machen. Zumindest während des Sommers. Ziel ist dabei, die aktuelle Form so gut wie möglich zu bewahren, jedoch ohne meinen Körper zu stressen. Na ja, so weit im Groben angedacht. Während der nächsten Woche wird sich das noch besser herauskristallisieren, wenn mein Gehirn wieder auf volle Speicher zurückgreifen und somit wieder besser denken kann. 😉

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2 Kommentare zu „Speedweek – 6. Tag | Refeed

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