Speedweek – 5. Tag

Diesen Eintrag habe ich gestern Abend verfasst. Mit letzter Kraft sozusagen. Wollte ihn jetzt noch einmal überarbeiten … Nun tue ich es doch nicht, denn wahrscheinlich nähme ich gerade das heraus, was ihn so stimmig zum Freitag macht.

Inzwischen habe ich fein gegessen (Refeed Day, yay!), aber so wirklich frisch im Kopf fühle ich mich immer noch nicht. Kommt schon noch! Was jetzt gerade kommt: Regen, das Geräusch schwillt an, es trommelt! Ich muss raus, unters Dach!

Der Schlaf

… war auch in dieser Nacht erholsam und es gibt nichts Erwähnenswertes. Guter Schlaf ist wunderbar.

Aufstehen

Dem Schlaf entsprechend war auch das Aufstehen. Heute hätte ich wirklich Kreislaufprobleme erwartet, aber es gab gar keine. Ich vermute, das hängt damit zusammen, dass ich dieses Mal weniger Wasser verloren habe, als es die ersten beiden Male der Fall war. Zumindest lässt die relativ geringe Gewichtsabnahme das vermuten. Tatsächlich überlegte ich, den morgigen Tag auch noch dranzuhängen. Doch ich denke, ich werde lieber in fünf Wochen eine weitere Speedweek mitnehmen. Zumindest dann, wenns ich außer Muskelmasse auch weiter Fett angesammelt haben sollte.

Hunger

Ab und zu kam er hoch, dann allerdings mit ziemlichen Nachdruck und unangenehmen Symptomen. Doch immer nur für einige Minuten, danach wurde es wieder ruhig. Ab und zu hatte ich Appetit, doch meist dachte ich nicht an Nahrungsmittel. Kurz vor Mitternacht aber wurde eine teuflische Stimme im Nacken laut, die meinte, um 0 Uhr sei der Freitag ja vorbei und eigentlich … Nee, also wirklich: nee. Finde ich blöd. Lieber nehme ich noch die Vorfreude auf morgen Mittag mit.

Dies war – was Hunger, Appetit und Wohlbefinden anbelangt – die angenehmste Speedweek von allen drei. Es brauchte noch nicht mal Durchhaltewillen. Nur meiner Disziplin und meinem Leistungswillen wurde einiges abverlangt – mehr als während der ersten beiden Speedweeks. Das liegt vermutlich daran, dass ich während der ersten beiden Speedweek wegen der Verletzung nicht Laufen und Jumpen konnte. So hat das natürlich auch weniger an den Speichern gezerrt und ich fühlte mich nicht ganz so schwach und ausgelutscht.

Essen

Heute gab mal Hähnchenbrust. Hat mehr Eiweiß. Alles andere wie die Vortage. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Meine Form
Im Gegensatz zur zweiten Speedweek, an deren Ende ich einfach nur ausgemergelt aussah, bin ich dieses Mal angenehm überrascht. Das sieht ziemlich gut aus. Ich überlege, ob es daran liegt, dass ich inzwischen zum einen muskulöser geworden bin, zum anderen hat sich das Gewebe während des vergangenen Vierteljahres weiterhin gut gestrafft.

Ich finde es auch dieses Mal ziemlich faszinierend, was diese paar SW-Tage optisch bewirken. Der kurzfristig erhöhte Grundumsatz während dieser Tage ist echt ein Leckerbissen (für Abnehmwillige), für den ich auf essbare Leckerbissen auch mal verzichten mag. Cool.

Bin zufrieden, so will ich bleiben.

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Ein Kommentar zu „Speedweek – 5. Tag

  1. Das klingt nach einer guten Bilanz – freut mich, dass es dieses Mal besser lief als die letzten beiden Male. Mein Ding wäre es nicht – ich erhöhe gerade konstant den Umsatz, habe am Essen nur das Frühstück geändert. Daher bewundere ich die Konsequenz, die Du in diesen Wochen aufbringen musst.

    Nach den heutigen 19km Laufen, gestern Abend schon 8km und weitgehend aus Ballaststoffen bestehendem Essen hatte ich vorhin dermaßen Hunger, und DEN hätte ich auch nicht zurückhalten können. 😉

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