Speedweek – 2. Tag

Als ich gestern im Bett lag und nicht einschlafen konnte, weil mein Kopf mit hellem Licht geflutet schien, erinnerte ich mich, dass dies bei den anderen Speedweeks auch so war. Hinzu kam, dass es sich anfühlte, als läge ich auf drückenden Kieselsteinen. Ja, ein merkwürdiger Muskelkater hat sich auf dem ganzen Rücken bis hin zu den seitlichen Rippenbögen ausgebreitet. Ein anderer Punkt tat echt weh: der Steiß. Heute morgen schaute ich mir die Stelle im Spiegel an. Tatsächlich, eine Druckstelle, grünblau verfärbt. Ich merke mir: bei vielen Sit-ups ein extra dickes Polster unterlegen!

Training | Laufen, nüchtern

Gleich in der Früh bin ich zu einem Lauf aufgebrochen. Ich war schlapp, fühlte mich schwer und das Knöcherne des Brustkorbs schien unter jedem Atemzug leise zu ächzen. Gewitterluft … und ich gefühlt aufgeblasen wie ein mit Blei gefülltes Michelinmännchen.

nüchtern | 10,2 km | 1:03:35 | Pace: 6:14

Bereits beim Loslaufen war klar, dass heute keine Rekorde gebrochen werden. In den Beinen fehlte die Energie. Mehr war nicht drin.

Anschließend war ich so gierig auf die kühle Dusche, dass ich vor lauter Ungeduld kaum die schweissnasse Laufhose von den Beinen schälen konnte.

Erste Mahlzeit

das war gestern …

Der erste hörbare Hunger stellte sich auch bald ein und ich beschloss, aus der Pfannkuchenmasse einen Käsekuchen zu backen. Kein Stress mit Pfannen, die nicht loslassen können. Genau die gleichen Zutaten, aber anderes Ergebnis. Gab es später; kalt echt lecker.

Schön geschwitzt

Abends dann zum Jumping Fitness. Heute mit einer Vertretung. Die Kickboxing-Einheiten haben mir gut gefallen. Gegen Ende signalisierten vor allem die Oberschenkel: Akku leer.

Abendessen

Anschließend Kochen für die Familie und für mich. Der Hunger war ziemlich stark, äußerte sich aber geduldig und zurückhaltend. Ich kam nicht in Versuchung, vom Senf zu naschen. Als in der Ferne das nächste Gewitter heranrollte, saßen wir zufrieden vor gefüllten Tellern.

Das gab es bereits gestern: Tatar mit Zwiebel, Champignons und Dosentomaten – zackzack..
Als leckere Beigabe die Pflichtnahrungsmittel: 200 g Gurke, 100 g Tomaten und eines der beiden Eier. Das andere Ei war bereits im Käsekuchen gelandet. Die Salatgurke habe ich geraspelt, um ihr etwas mehr Saft zu entlocken, welches ich mit etwas Senf vermischt habe, um ein Dressing herzustellen.

Hui, das war ziemlich viel für meinen Magen und ich fühle mich satt. Auch heute habe ich noch kein Verzichtgefühl.

Tagesübersicht

Ach ja, genau! Habe gleich am ersten Tag 500 g zugenommen. Yay, wenn das mal nicht motiviert! Bin lachend von der Waage gehüpft. Ich lass mich doch nicht verarschen! 😀

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