Speedweek – 1. Tag | morgens

Vogelgezwitscher. Die Sonne scheint, es ist herrlich warm und draußen duftet es nach frisch gemähtem Gras. Ich bin direkt aus dem Bett aufs Rad gepurzelt. Die kleine Runde war fantastisch. Speedweek, ich bin bereit!

Der erste Morgen dieser Woche ist eine gute Gelegenheit, mir wieder den Grüntee anzugewöhnen. Hatte ich nun eine Weile vernachlässigt. — Oh nee, mein Magen knurrt! Dabei esse ich auch sonst immer erst ab mittags und da murrt er doch auch nicht.

So herrlich leicht, dieser frische Grüntee am Morgen (wenn da nicht diese herbe Note wäre)!

Speedweek?

Eine Zusammenfassung: Speedweek: Die 7-Tage-Diät Ich richte mich nach dem Buch: Ernährung für (Kraft-)Sportler: Intermittent Fasting 2.0.

Für mich ist es bereits die dritte Speedweek (SW) in diesem Jahr. Zwischen der ersten und zweiten SW lagen vier Wochen mit einem leichten Kaloriendefizit. Mein Körper hatte die zweite SW dann nicht mehr so gut vertragen. Vor allem nachts ging es mir richtig schlecht. So fehlte mir zu allem auch noch ausreichend Schlaf. Rein optisch war das auch gar nichts! Am letzten Tag der Woche trug ich lange Ärmel beim Sport, um meinen erbärmlichen Zustand vor den Augen anderer zu verbergen.

Warum mache ich trotz allem wieder eine Speedweek?

  • seit der letzten SW hatte ich einige Tage im leichten Kalorienüberschuss
  • mein Körper ist durch ausreichende Ernährung wieder in einem belastbaren Zustand
  • ich finde, hier und da könnte noch Fett weg (ich weiß, das ist kein Wunschkonzert, aber mir einen Versuch wert)
  • inzwischen versuchen sich ein paar „unnötige Großzügigkeiten“ bei der Ernährung einzunisten  Da kommt ein Cut gerade richtig, damit schlechte Gewohnheiten gar nicht erst Wurzeln schlagen können.
  • die ersten beiden SWs hatten, nicht nur in optischer Hinsicht, einen vorteilhaften Einfluss auf die Verteilung von Körperfett und Muskelmasse, was durch wiederholte Messungen eindeutig bestätigt wurde. Insgesamt wirkte ich anschließend nicht nur definierter; das Gewebe war auch straffer geworden. Obwohl – unter dem Strich – gewichtsmäßig gar nicht so viel passiert war, war ich mit dem Ergebnis echt zufrieden.
  • finde es stressfreier, mich für ein paar Tage zu beschränken, als alltäglich ganz pingelig mit der Nahrungsaufnahme zu sein. Insgesamt trägt die SW also für mich zu einer entspannteren Haltung dem Essen gegenüber bei. Es ist schlicht beruhigend, um dieses effektive Werkzeug zu wissen.

Rasanter Traum am Morgen

Ein Auftrag ist zu erfüllen und ich muss noch vor Sonnenaufgang den Ort erreichen, wo ich diesen in Angriff nehmen werde. Ich fahre mit meinem Auto eine kaum befahrene Landstraße entlang. Dunkelheit. Auf meinem Gesicht scheint eine starke Konzentration zu liegen, ich spüre sie geradezu.

Oh mein Gott … was ist denn das! Da fahren mehrere kleine Kinder mit ihren Kettcars auf der Straße. Ohne Beleuchtung, aufgrund ihrer geringen Größe kaum wahrzunehmen. Eigentlich bemerkte ich sie nur aufgrund ihrer roten und weißen Helme (solche, wie sie Eishockeyspieler tragen). Ganz unbeschwert fahren sie in Schlangenlinien auf beiden Fahrbahnen hin und her. Weit und breit keine Aufsichtsperson. Wer ist für diesen Leichtsinn verantwortlich? Um keinen Schaden zu verursachen oder gar ein Kind unter die Räder zu kriegen, will ich das rasch hnter mir lassen. Das Überholen erweist sich als große Herausforderung. Immer wieder schert eines der Kinder unerwartet aus, ich sehe die Helme im Scheinwerferkegel aufleuchten, weiche aus und … Scheiße, die Fahrbahn ist ja total glatt! Frost hatte ich nicht mehr erwartet! Kuddelmuddelgefühl …
wach geworden. Toilettengang. Puh, da merkte ich, dass mir im Bett viel zu warm gewesen war.

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3 Kommentare zu „Speedweek – 1. Tag | morgens

  1. Bei mir klappt Abnehmen immer bessser, wenn ich es gemütlich angehe: Einfach die Kalorien zählen und jeden Tag ein moderates Minus einfahren. Konkret sind das 1.600 Kalorien für mich als 178 cm-Mann mit 41 Jahren. Mein Sportpensum bzw. das, was die Apple Watch über den lieben langen Tag an Aktivitätsdaten sammelt, lasse ich nur zu 20 Prozent anrechnen. Alles andere wäre Wahnsinn, dann könnte ich täglich gut und gerne 3.000 Kalorien essen – damit klappt Abnehmen dann nicht. So habe ich mein Gewicht seit März um etwa sieben bis acht Kilo reduziert. Weiter muss ich nicht gehen.

    1. So wie Du es beschreibst, habe ich es auch gemacht und damit fast alles abgenommen. Ich halte das für den besten Weg, schon wegen der neuen, guten Gewohnheiten, die in einer längeren Zeit Wurzeln schlagen können. Warum ich jetzt diesen Weg einschlage, hängt mehr mit den Vorteilen zusammen, die eine Speedweek, bei all ihren Nachteilen, mit sich bringt. Andererseits ist es auch so, dass es für mich motivierend ist, für ein paar Tage etwas mal ganz anders zu machen. Vielleicht weil es meine Neugier weckt (was passiert, wenn …) Ach, meine Gründe für dieses und jenes … ich bin so wechselhaft! 😉

      Was Aktivtätsdaten anbelangt … die kommen bei mir auch nicht hin. Da bin ich auch schnell bei 2500 Kalorien und mehr (Hefekloßmodus). Deine Gewichtsabnahme seit März ist richtig gut! 🙂

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