Nachtlauf mit Spargel im Bauch

Ja, da habe ich den Spargel samt Nebengemüse wohl unterschätzt … Ich hatte wirklich angenommen, anderthalb Stunden Abstand zwischen einer solch leichten Mahlzeit und Lauf wären ausreichend. Leider nein! Nach drei Kilometern war das ziemlich grenzwertig. Die Nahrung wollte einfach nicht weiterrutschen, sondern dorthin zurück wo sie mal eingeführt wurde. Nach gut fünf Kilometern musste ich stehen bleiben und dann ging ein kleiner Ruck durch die Röhren, alles verlagerte sich nach unten in den Bauch und als ich weiterlief, ging es deutlich besser. Der „Stein“ im Bauch war am zerbröseln.

Auf dem ersten Kilometer | Ortsausgang | Diese Abendgerüche … diese auf der Haut deutlich spürbaren Temperaturunterschiede in der Landschaft! Das werde ich noch öfter machen. Immer wieder ein anderes Laufgefühl, je nach Tageszeit.

Habe ja immer so eine kleine LED-Funzel dabei – passt in die hohle Hand. Doch viel angenehmer ist es, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben. Nur stellenweise ist es auf der Strecke finster. Einmal, auf einem schmalen Pfad, bin ich mit dem Fuß umgeknickt. Aber nur minimal; rund um den Knöchel scheinen wunderbar elastische Gummibänder zu wirken.

10,4 km | 1:07:08 | Pace: 6:27 | hui, so langsam war ich lange nicht mehr unterwegs.
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5 Kommentare zu „Nachtlauf mit Spargel im Bauch

  1. Dunkelheit und voller Bauch – das ist fies. Wobei: Vollen Bauch hatte ich auch schonmal, dazu mieses Wetter (wenn auch hell) – ich bin von den Schwiegereltern nach Hause gelaufen, nach der Geburtstagsfeier. Da war dann auch noch Kuchen dabei, DAS war anstrengend ^^

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    1. Nach einer Geburtstagsfeier mit Kuchen … ! Au nee, hör auf! Nach gestern kann ich mir das nur zu lebhaft vorstellen. War es weit? Oje oje …
      Habe das Gefühl, mein Magen nimmt es mir heute noch krumm – der fühlt sich kratzbürstig an. Ich kratzbürste mal zurück *rrroooarrr*

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        1. Die Laufsachen mitzunehmen, ist eine ziemlich gute Idee, um einer unerwünschten Völlerei vorzubeugen. Außerdem hat man gleich eine gute Entschuldigung dafür, warum man nicht noch ein Stück von dem wirklichwirklich leckeren Kuchen (wasauchimmer) essen kann.

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