[Traum] Running Macros

Der folgende  Traum liegt bereits ein Vierteljahr zurück. Zu dem Zeitpunkt lag mir daran, meinen Körperfettanteil zu senken, weshalb mein Ernährungsplan weniger Kohlenhydrate vorsah, als ich heute zu mir nehme. Mit den Kohlenhydraten ist das so eine Sache … Eine bestimmte Menge benötige ich, um gut denken und mich ausdauernd bewegen zu können. Hunger bekomme ich aber in zwei gegensätzlichen Fällen: wenn ich zu wenig oder zu viel Kohlenhydrate zu mir nehme. Mache ich viel Cardio, dann wird auch reichlich davon verbrannt. Nur … wie viel denn? Wegen meiner Zielsetzung (Fettabbau) und aus Sorge vor Heißhungeranfällen habe ich also in der Phase eher wenig davon gegessen. Wollte mir mein Körper mit dem Traum also sagen,  dass ich bei Bedarf besser zu den „ungeliebten“ Kohlenhydraten wechseln soll?


Traum: Morgendämmerung. Ich stehe an der Startlinie einer Aschenbahn. Drei sonderbare Athleten sind dort am Start: Es sind Fett, Eiweiß und Kohlenhydrat. Die drei Sportler tragen kurze königsblaue Laufhosen, weiße Trägerhemden mit Startnummern. Auffällig sind deren Kopfformen: Fett hat einen ziemlich kleinen, ballrunden Kopf. Der Kopf von Eiweiß hat eine eher menschliche Größe, ist ebenfalls ballrund. Den größten Kopf – wie eine riesige Kapsel –  hat Kohlenhydrat: der macht ein langes Gesicht. Bei seinem Gesichtsausdruck muss ich direkt an ein Paar alte graue Socken denken, so muffelig schaut der drein.

Ich soll mich in die richtige Spur einordnen. Je nach Bedarf hinter Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrat. Konkret heißt das: nachspüren, was ich benötige; in die richtige Spur rein und dann Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrat hinterher pesen.

Ich bin unentschlossen.
Eine Stimme aus dem Off drängt längst: „Du brauchst Kohlenhydrat!!“
„Nee, ich will doch dem ollen Miesepeter nicht hinterher laufen. Der macht ja ein so langes Gesicht! Furchtbar.“
Gleichzeitig spüre ich eine elende Kraftlosigkeit in mir und weiß, ich muss auf seine Spur wechseln, wenn ich den Tag meistern will.

Kohlenhydrats Spur ist sichtlich breiter als die der anderen zwei. Allein das Großzügige müsste doch einladend wirken?!

Nein nein, ich will nicht. Ich will lieber aufwachen. Doch sogar zum Aufwachen bin ich zu schwach. Notgedrungen mache ich mich auf den Weg, um Kohlenhydrat zu folgen, halte jedoch sofort inne … Viel lieber möchte ich jetzt aufwachen! Oje, diese Schwäche, ich werde einfach nicht wach. Und Kohlenhydrat schaut mich vielleicht mürrisch an! Ich glaube, der kann mich gar nicht leiden. Bitte, ich will aufwachen!

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