Lauf ins Grüne

Im Sportwäschestapel lag sie ganz unten: die kurze Laufhose! War das eine Vorfreude! Beim Schnüren der Laufschuhe stellte ich mir schon vor, wie es sein würde, wenn der sanfte Wind um die nackten Beine streichelt. Und was soll ich sagen … Es war sogar noch besser, sehr viel besser!

Ein langsamer „langer“ Lauf sollte es werden. Gut, 15,8 km sind jetzt nicht sooo eine lange Strecke. Aber nach der langen Pause zum ersten Mal diese Distanz, da spürte ich zum Schluss dann doch hier und da erste Ermüdungen, aber nur vage.

Als ich auf dem letzten Drittel an einer Tankstelle vorbeikam, dachte ich mir so: zum Glück habe ich gestern genug gegessen! Die Energiespeicher in den Beinen fühlten sich noch richtig gut an. Mit mir im Clinch war ich nur wegen des Tempos. Es sollte ja ein langsamer Lauf sein, aber eine Instanz in mir erträgt es einfach nicht, eine 6er Pace zu laufen. Also treibt es mich einerseits an, andererseits will ich aber das Gemütliche des Laufs nicht einem unangebrachten Ehrgeiz opfern. Manchmal bin ich ganz schön genervt von mir.

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