Steter Tropfen kühlt das Bein

Ich könnte mich, in sportlicher Hinsicht, gar nicht entscheiden, welcher Wochentag mir der liebste wäre. Der Donnerstag ist vielleicht deshalb häufig ein entspannterer, weil sich alles gut in den vorhandenen Stunden unterbringen lässt.

Heute wollte ich den Nüchternlauf der Woche absolvieren. Heißt eben auch: Futter gibt es erst nach der Laufeinheit. Das ging mit der Frage einher, ob ich lieber noch ein Weilchen meinem knurrenden Magen lauschen oder doch direkt durch den Regen sprinten will. Hmmm … ! Da das Regengebiet ziemlich zerrissen wirkte, ließ sich schlecht eine Regenpause abwarten.

Es lief schließlich ganz gut. Anfangs nur Pillepalletröpfchen und als es richtig schüttete, war es nicht mehr so weit ins Trockene.

Laufen (nüchern) | 10,2 km | Zeit: 0:59:32 | Pace: 5:50

Gleich beim Loslaufen merkte ich: die Beine, vor allem die Beinbeuger, sind noch müde vom gestrigen Bulgarischen Kreuzheben. War irgendwie nicht in der Lage, ein paar spritzigere Abschnitte einzulegen. Okay, in den Pfützen schon … Luft für einen etwas schnelleren Lauf hätte ich gehabt, aber die Beine kamen einfach nicht mit.

Abends dann zum Sportverein. Eine Stunde Einheiten mit Langhantel (leichtes Gewicht, viele Wiederholungen) und Bodyweightübungen. Liegestütz! Ich dachte nur: Oh nee, meine Arme sind noch so platt von gestern, wenn das mal was wird, beziehungsweise: wenn das mal nicht kontraproduktiv ist! Aber den Donnerstagabend sehe ich spielerisch. Heißt: ich genieße bei diesen Übungen die Kraft und Beweglichkeit, die ich inzwischen gewonnen habe. Letztlich ist es ja dieses Ergebnis, das mich motiviert, bei den wichtigen Trainingseinheiten alles zu geben, mir wirklich den Ar… aufzureißen. Genau, ich mache das für das deutliche Mehr an Lebensqualität, das mit einem kräftigen und geschmeidigen Körper einher geht.

Um mich zum Sportverein hin zu transportieren, wählte ich das Fahrrad und kam damit heute auf gut 12 km. Alltagsbewegung ist schließlich immer gut (–> non-exercise activity thermogenesis); vor allem für Naschkatzen mit diversen Muskelkaterchen.

In diesem erschöpften Zustand abends wird das mit dem Bloggen noch eine kleine Herausforderung werden — von wegen Wortfindungsschwierigkeiten und so. Fühle mich außerdem voll unlogisch. Was auch immer das heißen mag.

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2 Kommentare zu „Steter Tropfen kühlt das Bein

  1. ‚Bulgarisches Kreuzheben‘ – Hammerbegriff! Klingt nach ‚Kubanischem Kanonenschlag‘ und nach draculischen Verliesen in den Karpaten, in denen man nicht landen möchte nach Sonnenuntergang. Eigentlich auch vorher nicht.

    1. Haha, sehr schön, von der Stimmung her gar nicht so unpassend.
      Vermutlich war ich in einem früheren Leben ein Storch, denn ich mag gerade das Einbeinige an dieser Übung. Vor allem hinterher finde ich das cool. 😉 Währenddessen frage man mich besser nicht. Zweihundert Wdh. sind eine heftige Geduldsprobe – (da nörgelt ständig diese Stimme im Kopf: sind wir denn immer noch nicht fertig?? Nee!)

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